Mountain Equipment - Pro: Nick Bullock
 

Mountain Equipment: Hardcore aus dem Hühnerstall

 Text: Daniel Steiner  Foto: Ambadassor Nick Bullock © Mountain Equipment
 

Manchester war zu Beginn der 60er Hotspot einer Gründerszene, aus der eine englische Industrie entstehen sollte, die bis weit in die 90er ein globaler Innovator für Outdoor Kleidung und Equipment war. Outdoor hieß Expeditionsbergsteigen.

Für Extrem-Alpinismus hatte UK zwar kaum entsprechende Ziele, aber jede Menge Trainingsberge und -klippen und somit hervorragende Kletterer zu bieten, die sich alle kannten. Das war gut für Pete Hutchinsons Outdoor Laden "The Mountaineer".

Mountain Equipment Katalog 1975, Biwak in der Eiger Nordwand
Mountain Equipment Katalog 1975 - Annapurna Jacke links Mitte
Haston Everest

Die 70er – Mountain Equipment macht sich vorwiegend als Wintermarke und für hochalpine Unternehmungen und Expeditionen einen Namen: Biwak in der Eiger-Nordwand, Jacke "Snowline" und Dougal Haston Gipfelfoto am Everest 1975    Repro © Mountain Equipment, Katalog 1975

 

Es ging damals nicht um Marken, Farben und Schnitte. Es war die Zeit, da sich der Alpinstil durchzusetzen begann. Kleine Seilschaften ohne Sauerstoff und Fixseile gingen den Berg hoch. Dafür gab es keine geeignete Ausrüstung. Man entwickelte Outdoor-Equipment aus purer Notwendigkeit für sich selbst und testete es, - wie etwa auch Patagonias® Yvon Chouinard, - in Wales und Schottland.

Kein guter Standort: Erst floppte das Bordell, dann der Kletterladen

 

Doch "The Mountaineer", den Hutchinson mit Pete Crew betrieb, floppte. Alle die kauften, waren aus der englischen Klettercommunity, kannten Hutchinson oder Crew und erhielten Freundschaftsrabatt. Das konnte sich finanziell nicht ausgehen. Nur ein Jahr nach Eröffnung sperrte Pete Hutchinson wieder zu.

Er sagte dem ehemaligen Bordell, in dem sein Laden eingerichtet gewesen war, Lebewohl und fing an in Hyde, in einem ehemaligen Hühnerstall Daunenschlafsäcke und Daunenbekleidung zu schneidern, und - Kletterhaken zu schmieden.

Er nannte sein neues Unternehmen wenig glamourös "Mountain Equipment". Ähnlich pragmatisch war sein weiteres Vorgehen. Um Kost und Logis zu begleichen, mistete er am Morgen die Ställe der Farm aus, und setzte sich dann an die Schneiderarbeit. Mit seinem Lehrling Denny Moorhouse schmiedete er die ersten europäischen Edelstahl-Kletterhaken. Moorhouse sollte später DMM (Motto: "Climb now, work later") gründen, heute Big Player bei Kletter-Hardware.

Yves Chouinard
Pete Hutchinson 1956

Yves Chouinard (links) flog nach England, als er hörte, dass Pete Hutchinson (ganz rechts) Stahl-Kletterhaken schmiedete. Er fürchtete die Konkurrenz. Wenn, dann hätte er sich vor Lehrling Denny fürchten müssen. Der gründete später Kletter-Hardware Ikone DMM.    Foto © Chouinard/Patagonia; Hutchinson/PHD Designs

 

Chouinard auf der Schaffarm

 

"Chouinard hörte von diesem Burschen, der Cromolly pegs in England machte. Von Sorge vor einem Mitwerber getrieben, reiste er an. Als er auf der Schaffarm ankam und zwei dreckstarrende Burschen im ehemaligen Hühnerstall Haken an einer normalen Feuerstelle schmieden und Daunen im Backofen trocknen sah, sagt Hutchinson, war ihm sicher klar, dass er sich da doch keine allzu großen Sorgen machen brauchte.

So trafen sich die zwei großen Geschäftsmänner wider Willen, von denen der eine - noch vor Patagonia - gerade mit Black Diamond ein Kletter-Imperium begründete, und der andere immer wieder versuchte, zu seinen Wurzeln zurückzukehren.

 

Die Brigham Connection

 

Für Bob Brigham übernahm er die erste größere Lohnfertigung für Daunenschlafsäcke und konnte bald in eine kleine Fabrik ziehen. Der Bringham Familienbetrieb war damals ein einzelner, kleiner Laden, ist aber heute unter dem Namen "Ellis Brigham" eine der ganz großen UK Outdoorketten und Onlineretailer der ersten Stunde.

60er Pitons: Knifeblades, lost arrows, bugaboos, ring angles und bongs.
Annapurna 1970, Foto Frost
Don Whillans, Annapurna 1979

Links: Tom Frost fotografiert in Ventura Kletterhaken, die zum Großteil von Chouinard handgeschmiedet sind. Mitte: Südwand des Annapurna 1970. Rechts: Don Whillans erkennt man ohne Schiebermütze gar nicht so richtig. Auf dieser Expedition war er nicht der Boss, sondern Chris Bonington. Das Unternehmen ist in die Geschichte eingegangen: Bonington, Boysen, Burke, Estcourt, Frost, Haston, Whillans – Die Erstbesteigung der Annapurna I über die Südwand. Den Gipfelsieg durften sich am 27. Mai Haston und Whillans holen.     Foto © Frost CC BY 3.0; Mountain Equipment

 

Hutchinson wusste mit Daune umzugehen wie kein anderer. Mountain Equipment war aber nicht das einzige Unternehmen, das sich später auf die Entwicklung eines Produktes mit Whillans berufen durfte. Mit Karrimor etwa entwarf die Kletter-Ikone das "Whillans Box Zelt", für Troll den ersten Kletter-Sitzgurt.

 

Dem Installatör ist nichts zu schwör

 

Da Whillans beim Klettern vollkommen neue Wege beschritt, musste auch die Ausrüstung revolutionär sein. Don Whillans ging zu den Besten und sagte, was er brauchte. Er war von Beruf Installateur und wollte eine Art Blaumann, aber mit Daune gefüllt. Daraus wurde der erste Daunenoverall in einem Stück, ein legendäres Mountain Equipment Produkt, an dessen Konzept sich seither wenig geändert hat. Unprätentiös, handwerkliche Qualität, kompromisslos brauchbar: Das bestimmte in den 60ern den Erfolg und begründete den guten Ruf unter Alpinisten.

Von Mountain Equipment gefertigte Daunen Suits trug die erfolgreiche Expedition zur als unbezwingbar geltenden Annapurna Südwand 1970 mit der britischen Kletterelite, Chris Bonington, Don Whillans und Tom Frost.

1975 biwakierten Doug Scott und Enfant terrible Dougal Haston bei der britischen Erstbesteigung des Mount Everest ohne Schlafsack und Zelt auf 8700 Meter Höhe: Mehr als die Erstbesteigung ging das in die Geschichte des Alpinismus ein.

1978 trugen Reinhold Messner und Peter Habeler den Daunen Suit bei der ersten Everestbesteigung ohne Sauerstoffflasche.

2011 feierte Mountain Equipment 50 Jahre Jubiläum, - ein beeindruckender Dokumentarfilm zeichnet die Geschichte in den Erinnerungen der weltbesten Bergsteiger nach. Links: Teaser dazu; rechts ein Ausschnitt: Reinhold Messner zur Zukunft des Alpinismus.

 

The Dragon Series

 

Mountain Equipments ist erfolgreich. Rasch erfolgreich. Der Ruf der handwerklich sorgfältig gearbeiteten Produkte, die aus der Expertise von Weltklassebergsteigern entstanden sind, ließ Mountain Equipment zum gefragten Expeditionsausrüster werden. Es war ein goldenes Zeitalter für den Alpinismus und Mountain Equipment war leidenschaftlich mit dabei. Allein weit über 175 Everestexpeditionen und alle britischen Expeditionen auf 8000er wurden mit Mountain Equipment Ausrüstung bestritten. Zu etwa gleicher Zeit wie Berghaus startet Mountain Equipment den Einsatz von Goretex, ein Quantensprung für Brauchbarkeit und Komfort.

Mountain Equipment: The Dragon Series

Als das Unternehmen wächst, sieht sich Hutchinson häufiger vor Design-Entscheidungen als vor technische Fragen gestellt.

Hutchinson, der an das Handwerk, an Erfahrung und traditionelle Fertigung glaubt wie kein anderer, kennt seine Mitarbeiter plötzlich nicht mehr alle beim Namen.

Mountain Equipment importiert eine Budget-Schlafsack Linie aus China und nennt sie im Zeitgeist "The Dragon Series". 1984 bringt er Investoren in die Firma, startet mit Zelten und Reise-Apparel. Dem Wachstum Raum zu geben hat er später als fragwürdige Entscheidung wahrgenommen.

 

60% Wachstum & Konkurs

 

"Es war," sagt Hutchinson, "wie ein Laufband ohne Stopp. Wegen der Nachfrage war ich gezwungen, aufzuspringen - es wurde schneller und schneller und bevor ich wusste, wie mir geschah, war es außer Kontrolle. Ich wollte nie in eine große Firma eingebunden sein, aber sie wuchs und wuchs einfach - und ich rannte weiter, nur um oben zu bleiben. Ich wollte nie so groß werden. Alles, was ich wollte, war Sachen zu fertigen. Aber plötzlich bist du ein Geschäftsmann - ziemlich unwirklich."

Weltweit fand eine ungeheure Umwälzung statt und ist noch im Gange. Den Fakten, die geschaffen wurden, kann sich keiner entziehen. Manche gehen vielleicht etwas geschickter, andere etwas skrupelloser damit um. In UK heißt das, dass 1966 rund 9 Millionen Menschen in der englischen Outdoor-Industrie beschäftigt waren; 2011 weniger als 3 Millionen. Die Herstellung wird wie überall sonst auch in Europa, ausgelagert; die Fabriken stehen still.

Mountain Equipment geht 1991 in Konkurs, Hutchinson nimmt das zum Anlass, seine Anteile zu verkaufen.

Mit "8000 Metres" legt er ein kurzes Zwischenspiel ein und wendet sich dann ab 1998 PHD Designs der praktisch maßgeschneiderten Fertigung mit lokalen, erfahrenen Mitarbeitern zu.

"Was würden sie tun, wenn morgen jemand 1000 Schlafsäcke anfragt?", provoziert Andy Kirkpatrick in einer Biographie für das britische "Climber magazine". - Hutchinson antwortet: "Ich würde etwas sagen, das im Geschäftsleben nicht einfach zu sagen ist, und wofür ich 30 Jahre harte Arbeit brauchte, um es zu lernen, - ich würde Nein sagen."

Andrew Denton auf der Outdoor 2015

1992 kommt Andrew Denton (erstes Bild, ganz rechts, bei der OutDoor 2015 in Friedrichshafen) als Sanierer und realisiert 1997 ein Management Buy Out über die OSC Ltd. Pete Hutchinson im Video rechts bleibt sich treu, gründet "8000 Metres" und dann PHD, eine taffe Maßschneiderei für Expeditions-Ausrüstung. Das Video zeigt nicht nur den Kern seiner Anliegen, - sondern verrät auch sehr viel über die Philosophie und Expertise, die Mountain Equipment groß gemacht hat.     Foto © OutDoor Friedrichshafen

 

Jetzt kommen die Macher

 

Mountain Equipment kennt diese Zweifel nicht: jetzt kommen die Macher. 1992 steigt mit Andrew Denton ein Mann ein, der sein halbes Leben Outdoor verbracht hatte, Outdoor Instruktor und ein versierter Bergsteiger, Mountainbiker, Skitouregeher war. Nach seinen Anfängen, schreibt er mit britischem Understatement, hatte er das Glück, seinen Unterhalt bei einigen wunderbaren Outdoor-Brands verdienen zu dürfen. Dazu gehören erst operative Tätigkeiten, - aber bald auch die Rolle als Eigentümer. Es handelt sich um UK Top-Brands wie Hill Sports, Rohan, Sprayway.

1995 launcht Mountain Equipment eine Casualwear Linie für Kletterer, die "Stoneware" heisst. 1997 realisiert er ein Management Buy Out MBO über die OSC - Outdoor and Sports Company.

2003 werden Mountain Equipment und andere OSC Brands an die Bollin Group verkauft, die in privatem Besitz mehrheitlich der Familie Cann ist. Neben den vielen Seilschaften, die die Bollin Group geformt haben, ist klar, dass diese Sammlung individueller und jeweils stark vom Gründer geprägter Unternehmen im jeweiligen Sinn fortgeführt wird.

Obwohl unabhängig betrachtet Mountain Equipment in der Branche ein eher kleines Unternehmen ist, - die Bollin Group hat ein ganz anderes Kaliber. Unzählige Unternehmen im Besitz der Bollin Group wie Burton McCall, Bridgedale, Hill Sports, Rohan, Sprayway teilen sich einen Platz mit UK Alleinvertretungen und Vertriebsfirmen weltbekannter Marken wie z.B. Victorinox, Felco, Luminox, Maglite, CamelBak. "Trotzdem", sagt Tom Strobel, "ist das ein Familienbetrieb mit extrem kurzen Entscheidungswegen." Ein Investor, ja, "aber sicher nicht Sharehold getrieben."

 

Down Codex® - ein Schritt zu mehr Transparenz

 
Mountain Equipment Down Codex

Mountain Equipment ist seit den Anfangstagen als Daunenspezialist bekannt. Seit 1961, als man als Erster mit Daunenprodukten für den hochalpinen Bereich am Markt war, ist diese Expertise unerreicht. Dadurch hat Mountain Equipment sich dauerhaft, etwa bei Schlafsäcken, auch gegen ganz Große durchgesetzt. Seit 2008 arbeitet man an der hausinternen Down Codex® Zertifizierung, die eine lückenlos transparente Lieferkette mit regelmäßigen Audits über ein unabhängiges Institut beinhaltet.

Mountain Equipment Fair Wear Foundation Member

Denton wechselt 2011 als CEO zur Outdoor Industries Association, einer Dachorganisation der englischen Outdoor Industrie; auch als Investor und gefragter Freelance Outdoor Consultant (in diese Rolle war er Speaker auf der Outdoor 2015) hört man von ihm. Unter seinem Nachfolger Mike Deefan tritt die OSC Ltd als erster britischer Outdoorhändler der Fair Wear Foundation bei, - neben Mountain Equipment umfasst das auch Sprayway, Ronhill, Hilly und bald alle Bollin Group Tochtergesellschaften: “Unsere Mitgliedschaft zeigt, wie ernst wir unsere soziale Verantwortung gegenüber allen wahrnehmen wollen, die mit OSC zusammenarbeiten” schreibt Deefan in einer Pressemitteilung.

Mountain Equipment 70er
Thomas Strobl unterwegs

Die "Outdoor Insider" waren in den Anfangsjahren wichtig für Steppenwolf. Michi: "Als Einkaufsgemeinschaft hatte man die Möglichkeit, bessere Konditionen zu erhalten und größere Investitionen zu teilen. Zweier-Teams der Outdoorläden durchforsteten Top-Messen nach Neuheiten und interessanter Ware. Im Plenum wurde abgestimmt; dann in einem jeweils eigens angemieteten Gasthof mit den Vertretern der Marken verhandelt und der Abschluss gefeiert. So lernten wir Tom Strobl kennen." Die 70er Linie (Bild links) haben Tom Strobl (Bild rechts) und Steppi nicht mehr verkauft, - aber bald darauf über Mountain Equipment einen in Farbe und Form exklusiven Daunenschlafsack."    Fotos © Mountain Equipment Katalog / Strobl privat

 

Von Eurasburg aus, einem Dorf nicht weit von München entfernt, hat Thomas Strobl von seinem Bauerhhof aus in den 80ern begonnen, die Marke Mountain Equipment im D-A-CH Raum und in Italien bekannt zu machen. Zwei Dinge mussten geschehen, dass Thomas Strobel diese Chance bekam und überhaupt nutzen konnte:

 

Auch D-A-CH startet ab Bauernhof

 

Alleinerziehende Mutter, knappes Familienbudget. Als 13jähriger startete er als Zeitungsjunge. Da hatte er für einen Jungen richtig Geld. Einer Nachbarin sorgte dafür, dass er die Hälfte anlegte. Das sollte sein Startkapital für die Gründung seines Unternehmen sein.

Hutchinson lernte er auf der ISPO in München kennen. Man kam ins Gespräch, - gegen Fotos und Berichte von seinen Expeditionen bekam Tom Ausrüstung von Mountain Equipment kostenlos zur Verfügung gestellt. Bei einer Expedition zum Gipfel des 8000ers Gasherbrum in Karakorum, im Basislager auf 5.500m Höhe, machte er seinen ersten Abschluss mit einer französischen Firma.

 

Daune toppt Paragleiter

 

Er war einer der ersten in Deutschland, die Paragleiter verkauften, ein weder zugelassener noch bekannter Sport. Auf den Messen wurde sein Stand von den Besuchern gestürmt. Pete Hutchinson bemerkte das, erkannte ihn wieder, und fragte, ob er jetzt Geschäftsmann sei? Sein deutscher Vertrieb wäre ihm gerade abhanden gekommen, ob er das machen wolle?

Kein Problem, die paar Daunenschlafsäcke und -jacken neben den Paragleitern zu verkaufen... Mit Begeisterung und Abenteuerstorys aus seinen wilden Jahren schaffte er es, seine Kunden zu überzeugen und die Marke in Deutschland, Österreich, der Schweiz und Italien bekannt zu machen. Bald war Mountain Equipment der Hauptjob. Die Paragleiter ließ er jetzt andere verkaufen. Mountain Equipment pushte er derart, dass er über Eurasbrunn 40% des Umsatzes einfährt, 40% kommen vom Kernmarkt UK und 20% vom Rest der Welt.

 

Gasherbrum statt Cashflow – das kam an

 

Geschäftlich umschiffte er immer wieder gefährliche Klippen. Erst sehr langsam lernte er einen Businessplan zu erstellen, Bilanzen zu lesen und was sonst noch nötig ist, um ein Geschäft zu führen. Da er sich seine Welt vom Pragliding bis zu den höchsten Gipfeln in Mountain Equipment Ware erobert hatte, war er für seine Kunden immer genau der Richtige. Einer der Ahnung hatte. Einer aus dem Kern des Segments. Einer, der selbst trug, was er verkaufte. Mit viel Geschick hat er speziell bei Bergsteigern und Kletterern die Marke positionieren können.

Obwohl Pete Hutchinson sein Kind Mountain Equipment sicher enttäuscht weggelegt hat, ist es doch im Kern sein Erfindergeist, seine ernsthafte und unglamouröse Herangehensweise an Ausrüstung, die Qualität und Brauchbarkeit der Ausstattung immer noch prägen. Das mögen Kletterer und Bergsteiger besonders im hochalpinen Bereich, - die schnörkellosen Sachen, auf die sie sich 100 % verlassen können.

Das mit dem Geschäftsmann hat Tom Strobl dann auch noch hinbekommen, - so ist Mountainequipemnt in D-A-CH eine Erfolgsstory ohnegleichen geworden. 2013 konnte er die Invia zu guten Konditionen an die Bollin Group verkaufen. Als Managing Director im jetzt OSC GmbH genannten Vertrieb ist er noch einmal ein ganzes Stück relaxter und wieder ganz am Puls des Sports, der ihn groß gemacht hat.

Mountain Equipment DAV
AMountain Equipment DAV Camp
Mountain Equipment DAV

In den vergangenen Jahren entwickelte sich Mountain Equipment etwas weg von einer reinen Wintermarke. Im Sommer 16 kommt eine starke Kletter- & Boulderkollektion. Die Kernkompetenz vernachlässigt man aber nicht: Mit der Jugend sponsort man nach wie vor das hochalpine Erlebnis, - und beschwört den Pioniergeist der goldenen Anfangstage, oder wie Messner sagt: "Alpinismus will never die."    Fotos © Heinz Zak/Mountain Equipment

 

Im Steppi: Ab Hof nur das Beste

 

Tom Strobl hat mit Invia ("auf dem Weg") Mountain Equipment auch in den Steppenwolf nach Wien gebracht; wir haben seit Jahren das Beste im Programm, - und 2015 um eine Linie erweitert:

 Die Anapurna Jacke, die bis -30° bei Winter- und Alpintouren eine in Preis/Leistung unerreichte Jacke ist. Technisch überarbeitet aber im Grunde seit 40 Jahren ein perfektes Pete Hutchinson Design.

 Die Helium Schlafsack-Linie, die höchsten Ansprüchen genügt. Verarbeitungsqualität, die Angabe absolut realistischer Werte, der Down Codex® als Garantie für eine transparente Lieferkette, kommen gut an. Fraglos eine der besten Daunenschlafsack-Linien am Markt!

 2015 haben wir die neue, schlanke Aurora Kunstfaserschlafsacklinie gestartet, die es rasch zum Liebling des Teams geschafft hat, da das Preis-Leistungsverhältnis einfach absolut stimmt. Im vergleichbaren Segment wird das derzeit von keiner anderen Marke getoppt. Auch heuer promoten wir die Linie mit der "Wild Night".

 vgl. A. Kirkpatrick "Down all the days"/Climber magazine; "Annapurna South face" C. Bonington/The Alpine Journal