Was uns am 22.10.2016 in Hellsklamm erwartet

Angelika trainiert für den Wildsau Dirt Run
 

Der Tag des Wildsau Dirt Runs in Hellsklamm NÖ rückt immer näher und wir vom Team Steppenwolf haben uns zur bestmöglichen Vorbereitung mit den uns erwartenden Hindernissen auseinandergesetzt.

Laut Wettervorhersage werden wir den Wildsau Dirt Run bei kuscheligen 10°C bestreiten, was den Schlamm eindeutig zu unserem schlimmsten Gegner macht. Kalter, rutschiger Schlamm in den wir reinspringen, darin laufen, rutschen und auf allen Vieren robben.

Training für den Wildsau Dirt Run
Trainieren für den Wildsau Dirt Run - mit Wildsau (und Drahtsau) ...
Elektrozaunprofis
Training auf rutschigem Holz
... Abhärtungs-Training am Elektrozaun mit Elektrozaun-Profis und Test des Schuhwerks – oder doch lieber Gummistiefel?
 

Aufgrund der rund 400 TeilnehmerInnen werden auch die Holzbalken, Autoreifen und Slacklines mit einer schönen Schicht Gatsch überzogen sein, hier gilt es die Trittsicherheit zu bewahren und einfach durchzuschlittern.

Eines der Highlights des Parkours ist sicherlich der Stromschlag-Dschungel. Hier laufen und/oder schlängeln man sich durch zahlreiche, von oben herunterhängende Kuhdraht-Schnüre, welche bei Berührung einen leichten Stromschlag versetzen.

Hier ein Video vom Dirt Run 2014. Wir freuen uns schon sehr an diesem spannenden Event teilnehmen zu können!

 
 
Nachgefragt

Was sind Dirt Runs eigentlich?

 
Dirt Runs oder extreme obstacle racing(Hindernislauf) unterscheiden sich stark vom klassischen Hindernis- oder Hürdenlauf in der Leichtathletik. Die Ursprünge der Dirt Runs liegen in der militärischen Ausbildung. Die AthletInnen bewältigen hier Hindernisse die in unregelmäßigen Abständen aufgebaut sind, somit wird der Laufrhythmus ständig unterbrochen.
 
Man versucht die Distanz zwischen den Hindernissen möglichst schnell hinter sich zu bringen, muss vor dem Hindernis meist komplett abbremsen und danach wieder anlaufen um im Sprint zur nächsten Station zu gelangen.
 
Die Überwindung der Hindernisse diente vor allem dem Training von Geschicklichkeit, Kraft, Schnelligkeit, Balance, Koordination und Beweglichkeit. Außerdem sollten die AthletInnen auf etwaige widrige Bedingungen in Kampfsituationen vorbereitet werden, deshalb wurden die Parkours meist in unebenem Gelände mit Wasser-, Schlamm und Höhenhindernissen angelegt.
 
Klassische Hindernisse sind zum Beispiel:
 
Hindernisse zum Drüberklettern: Strohballen, Bretterwände, Holzbalken, Reifenberge, glatte Wände, Mauern Hindernisse zum Überspringen/Durchwaten: Wassergräben, Bäche und Flüsse Koordinative Hindernisse: Slacklines, Baumstämme, Leitern, Reifenparkours, Seile, Hangelaufgaben, Robben Orientierungshindernisse: Labyrinthe, Rätsel/Aufgaben als Wegweiser, GPS-Orientierung
Wildsau Dirt Run
Wildsau Dirt RunNeben Wassergräben und Gatsch sorgen koordinative Hindernisse ...
Hängeleitern am Dirt Run
Reifenhindernis am Dirtrun
...und Hindernisse zum Klettern für Abwechslung.
 
Dirt Runs haben sich also aus dem harten, militärischen Training entwickelt. Mittlerweile gibt es zahlreiche national und international abgehaltene Veranstaltungen wie zum Beispiel das Tough Guy Race in Groß Britannien, den Strongman Run in D-A-CH und Frankreich, und das Spartan Race (mit eigener Weltmeisterschaft).
 
 
Bei den Zusehern sind diese Veranstaltungen sehr beliebt, es ist ja auch ganz angenehm gemütlich von daheim zuzusehen wie andere sich im Schlamm wälzen. Besonders Fernsehadaptionen wie Takeshi’s Castle oder Ninja Warrior begeistern Zuseher auf der ganzen Welt.
 
Fotos: © 2016 Angelika Geisl (Cover und oberer Block), unterer Block: 1 © 2015 Wildsau Dirtrun/Helmut Szurovka, 2 © 2016 Wildsau Dirtrun/Fantasy Life Photography, 3 © 2016 Wildsau Dirtrun/Foto MAXL
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