Nano Puff® Hall of Fame

Patagonia® Nano Puff

Gerade noch hat es Spaß gemacht, die Patagonia Nano Puff als Außenjacke zu tragen, da liegt am Morgen Schnee und die Kälte beißt erstmals zu.

Den Wintermantel lassen wir jetzt einfach im Kasten und testen die neue Nano Puff - und eine beliebige Hardshell darüber.

 

Das sagt der Fleece-Fan

Nano Puff® Stuffbag Steppenwolf hat die Nano Puff an frischen Spätsommermorgen und im herbstlichen Wetter getestet. Erst einmal überrascht, wie leicht diese Jacke ist (337 g). Im Vergleich nur sehr dünne Fleeceteile können da mit. Trotzdem fühlt man sich nicht, als hätte man auf die Straßenkleidung vergessen. Der Schnitt ist angenehm großzügig, bei den Damenmodellen tailliert.

Am Morgen sonniger Herbsttage trägt sie sich gut mit einem kurzen Hemd und ist absolut angenehm auf der Haut. Den Griff kennt man von Schlafsäcken, das Material ist dabei nie richtig kalt. Anders als bei dünnem Fleece ist die Jacke winddicht, den Bund kann man zusätzlich mit einer Zugkordel justieren.

Patagonia® Nano Puff Men Nano Puff® Men Foto: Schaefer/Patagonia®
 

Bei Plusgraden ist man schnell im zu warmen Bereich. Da die Nano Puff auf gesamter Länge aufzippbar ist, kein Problem. Durch das synthetische Material und die Ziegelsteppung fällt sie dann gerade und steht etwas vom Körper ab. Das lässt die Luft auch an den Rücken.

Bei Minusgraden mit Hardshell gibt es kaum ein Limit - die Wärmeleistung ist hoch, auch im nassen Zustand.

Die Reißverschlüsse und Taschen wirken fragil, zeigen aber auch nach ausführlicher Testung keine Probleme. Die Steppung mit synthetischer PrimaLoft® Gold Insulation Eco (55 % Recyclinganteil in einer 100 % recycled Shell) ist anders als bei Daune absolut formstabil - eine Art abgestepptes Flies und deshalb auch kaum gebauscht.

Fazit: Umweltfreundliche (Material bluesign® zertifiziert) und vielseitige Jacke mit TOP Performance.

 superleicht
 winddicht, Wasser abweisend, formstabil
 Wärmeversicherung bei jeder Sportart und besonders in der Wand
 raschelt kaum, lässt sich auch durch die glatte Oberfläche perfekt layern
 keine elektrostatische Aufladung
 
 technisch, beim Kaminabend eher deplatziert
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
 

Das sagt die Daunen-Liebhaberin

Airfreshing.com hat die Damenversion bei mehreren Touren und herbstlichem Wetter am Berg getestet. Vroni trägt sie auch bei erstem Schnee als Außenjacke. Als Daunenfan lässt sie sich dennoch beindrucken. Ihr Gesamtfazit:

 sehr leicht und klein komprimierbar
 hohe Wärmeleistung und sehr guter Tragekomfort
 Wind und Wasser abweisend
 pflegeleicht und in der Maschine waschbar
 sowohl als Zwischen- wie auch Außenschicht einsetzbar
 Kragen etwas weit geschnitten
 
 fällt insgesamt recht groß aus
 Steppmuster ist Geschmackssache
 

Nachlesen  Airfreshing.com - das erfrischend andere Outdoor-Onlinemagazin.

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
 

Das sagen die Profikletterer von Climbing

2009 waren Puffyjackets vor allem eines: bauschig. Die damals neu gelaunchte Nano Puff schien zu dünn für sinnvollen Gebrauch. Diese Meinung haben die Kletterer von Climbing rasch revidiert und den Vorteil ultraleichter Teile erkannt. "In Grapefruitgröße" verpackt und am Klettergurt mit dem mitgelieferten Karabiner eingehängt hat sich die Nano Puff bald als eine ideale Versicherung erwiesen, wenn man bei Wettereinbrüchen oder am Abend noch in der Wand war. Da sie auch nass praktisch ohne Einbuße wärmt, ein optimales Kletterteil.

Patagonia® Nano Puff Women Nano Puff® Women Foto: Schaefer/Patagonia®
 

Die Nano Puff wurde über die Jahre kaum merkbar verbessert. Sie macht jede Bewegung mit und schließt doch sicher ab - etwa durch leicht flexible Armbündchen und den einstellbaren Taillenbund. Sie hält dabei auch den extremen Belastungen beim Klettersport jahrelang stand.

 

Hall of Fame

Und so hat sie es aktuell in The Climbing Gear Hall of Fame geschafft. Climbing, das 1970 gegründeten TOP US Magazin aus Boulder, Colorado ist mehr als nur eine gute Adresse.

Nachlesen (en)  Climbing.com

Auch interessant  Der Nano Puff Styleguide

 
29

Jetzt auf Facebook

Kalender

Warte kurz, während wir den Kalender laden